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Chronik

Der Palestrina Chor Nürnberg, gegründet 1977, besteht überwiegend aus Laiensängern, die in intensiver Probenarbeit und regelmäßigen Arbeitswochenenden einen hohen Leistungsstand erreicht haben. Der Chor sieht seine Aufgabe in der Pflege der alten Musik, besonders der Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina. Das Repertoire des Chores reicht aber von der alten Musik über Bach, die Musik der Barockzeit und der Romantik bis hin zu zahlreichen zeitgenössischen Kompositionen, viele davon speziell für dieses Ensemble komponiert.

 

In seiner langjährigen Geschichte hat sich der Chor mit mehr als 740 Konzerten über den süddeutschen Raum hinaus einen Namen gemacht. Konzertreisen führten den Chor nach England, Italien, Luxemburg, Polen, Japan, Kasachstan, Tschechien, die Schweiz, Spanien und Israel. Fernseh- und häufige Rundfunk-aufnahmen, die Förderprämie Deutscher Chorwettbewerb 1985 Hannover, das Israelfestival 1987, der 1. Preis beim Bayrischen Chorwettbewerb 1989 und ein 3. Platz beim Deutsche Chorwettbewerb 1990 Stuttgart sowie Sonderkonzerte des Deutschen Sängerbundes mit zeitgenössischer Chormusik 1992 und 1996 in Köln spiegeln die Leistungsfähigkeit des Chores wider. Der Chor gastierte häufig zu Konzerten im Inland, wie in Berlin, Hannover, Frankfurt, Würzburg, Regensburg, Köln und Gera, und regelmäßig auch im Ausland (Rom, Venedig, Ravenna, Lugano, Thiene, Krakau, Bochnia, Basel, Luzern, Barcelona, Jerusalem).Im Jahr 1993 fanden auf Einladung des Intendanten der Städtischen Bühnen Nürnberg Produktionen mit dem Opernhaus Nürnberg statt. Bei der erstmaligen Verleihung des Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg 1995 gestaltete der Chor den Festakt auf Einladung des Nürnberger Oberbürgermeisters.

 

Im Sommer 1998 führte den Chor eine Konzertreise in die großen englischen Kathedralen. Mit Konzerten in Wells, Cardiff, Hereford, Salisbury, Winchester und Chichester wurde der Chor dabei ein weiteres Mal auch seiner zusätzlichen Aufgabe als kultureller Botschafter Nürnbergs in Europa gerecht, was der oft begeisterte Beifall der Zuhörer unterstrich.

 

Im Frühjahr 2000 gastierte das Ensemble als erster deutscher A-capella-Chor zu Konzerten in Kasachstan (Almaty, Karaganda, Astana). Dies war das erste Auftreten eines deutschen Chores in der ehemals zweitgrößten Republik der Sowjetunion.


Im Sommer 2000 wirkte der Chor als Bühnenchor bei "Die Entführung aus dem Serail" und mit einem eigenen Programm bei den Mozart Festspielen in Nord-Zypern mit.

 

Im Herbst 2001 gastierte der Chor mit 6 Konzerten im Wallis (Schweiz), in der Pfingstwoche 2002 in Krakau, 2003 zu Konzerten in Tschechien, 2004 war wiederum Krakau im Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg-Krakau das Reiseziel. 2005 wurde zusammen mit einem japanischen Partnerchor J. S. Bachs h-moll-Messe in Nürnberg und in Tokio dargeboten. Im Sommer 2006 absolvierte der Chor mehrere Auftritte im deutsch-schweizerischen Grenzgebiet bei Basel. 2007 fand eine Konzertreise nach Umbrien statt. 2012 Chorreise nach Krakau- Polen. Dort Feier der 30 jährigen Freundschaft mit Chor Akademicki Organum.

 

2015 Chorreise nach Krakau- Polen. Gemeinsame Konzerte mit Chor Akademicki Organum in Krakau (Marienkirche), Zakopane und Niepolomiece.

 

2016 Konzerte in Mecklenburg-Vorpommern (Bad Doberan, Neukloster, Buskow)

 

Auch im Jubiliäumsjahr 2017 wird der Palestrina Chor Nürnberg in zahlreichen Konzerten sein großes Können in der a capella Chormusik, aber auch im großen Orchesterkonzert im September unter Beweis stellen.

 

Rolf Gröschel,
Leiter und Gründer des Chores, hat am Meistersinger Konservatorium in Nürnberg studiert und war Regionalkantor der Erzdiözese Bamberg für die Dekanate Nürnberg und Neunkirchen am Sand, Kantor an der Herz-Jesu-Kirche in Nürnberg und Lehrbeauftragter für Orgel und Stimmbildung an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg.

 

Er ist Begründer, Organisator und künstlerischer Leiter der seit 40 Jahren stattfindenden renommierten Nürnberger Kirchenmusiktage und des kirchenmusikalischen Jahresprogramms der katholischen Stadtkirche Nürnberg.


 

Rolf Gröschel ist außerdem ein häufig gebetener Konzertorganist.
Für seine zahlreichen Verdienste um die Kirchenmusik wurde ihm 1992 unter anderen Auszeichnungen der Sängerbünde auch das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.


Im Oktober 2007 überreicht Erzbischof Ludwig Schick im Anschluss an eine beeindruckende Aufführung von Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung" Orden und Urkunde zur Ernennung als Ritter des Silvesterordens. Für seine langjährigen Verdienste um die Kirchenmusik ist Rolf Gröschel mit dem Päpstlichen Orden geehrt worden. Der Silvesterorden ist die fünfthöchste Auszeichnung für Verdienste um die römisch-katholische Kirche, die der Vatikan zu vergeben hat.

 

Auch nach seinem 80ten Geburtstag im Jahr 2017 ist Rolf Gröschel stets in "Sachen Kirchenmusik" unterwegs und plant noch zahlreiche Projekte für die kommenden Jahre.

Kontakt
 

Verein zur Pflege der Kirchenmusik in der Katholischen Stadtkirche Nürnberg

Pillenreuther Str. 70
90459 Nürnberg